Oktober 2006 / Wink
Einweihungsfeier des neuen Büropavillons der Sennhütte
Freude bei der Fachinstitution für Suchttherapie
Anstelle des alten Container-Provisoriums steht nun ein zweckmässiger moderner Holzanbau, welcher mit einer gebührenden Einweihungsfeier offiziell in Betrieb genommen wurde. Kaum waren die letzten Farbflecken entfernt, fanden sich die ersten Gäste ein und nahmen die neu erstellten Räumlichkeiten in Augenschein.
Nachdem der Geschäftsführer der Sennhütte, Christoph Haas, die Feier eröffnet hatte, unterstrich die Gitarristin Ruth Perez-Bercoff in meisterlicher Weise die Feierlichkeit der Einweihung.
In Ihrer Ansprache unterstrich die Vereinspräsidentin Andrea Erni Hänni die Wichtigkeit des Anbaus. Der nun im Haus frei gewordene Raum kann für neue Bewohnerlnnen-Zimmer genutzt und dadurch die Betriebsgrösse optimiert werden. Andrea Emi Hänni zeigte sich überzeugt, dass auch in Zukunft abstinenzorientierte Therapien unabdingbar sind, da Süchten nicht einfach mit Medikamenten und nicht immer ambulant begegnet werden kann. Vielmehr haben Betroffene schmerzhafte Prozesse zu durchgehen und müssen ein neues Leben mit neuen Verhaltensmustern lernen. Dafür bietet die Sennhütte seit Jahren hochstehende stationäre Therapien an. Andrea Emi Hänni bedankte sich bei allen Anwesenden für ihre grossartige Unterstützung und vor allem beim Regierungs- und Kantonsrat von Zug, welche der Sennhütte grosses Wohlwollen und Vertrauen entgegen bringen. Im Namen des gesamten Regierungsrates dankte und gratulierte Gesundheitsdirektor Joachim Eder allen Verantwortlichen, welche zum Gelingen des Anbaus beigetragen haben und zeigte sich sehr erfreut über die politische Unterstützung im Regierungs- und Kantonsrat für dieses Projekt und damit auch für die Sennhütte.
Mit dem Zitat aus dem kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry: «Begeh nicht nur die glatte Strasse, geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub!» regte Joachim Eder dazu an, die eigenen Wege zu überprüfen. Wenn dies öfters geschähe, gäbe es mehr ein «Miteinander statt ein Gegeneinander». So gesehen habe auch die nicht ganz einfache Entstehungsgeschichte des Anbaus doch noch etwas Gutes. Am Schluss dankte der Generalunternehmer Gregor Keiser dem Hochbauamt für den Auftrag und allen beteiligten Zuger Unternehmen für die gute Zusammenarbeit. Als Geschenk übergab er der Sennhütte einen wunderschönen, aus Zuger Lärchen gefertigten Trog mit einer prächtigen Zimmerpflanze. Beim anschliessenden Apéro konnten die Gäste noch einmal ausgiebig den Anbau bewundern, bevor die Gitarristin Ruth Perez-Bercoff mit einem musikalischen Feuerwerk die Feier abrundete.